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Gerüchteküche Eintracht Frankfurt

So, die letzte grauenhafte Saison zumindest für mich abgehakt und durchaus optimistisch für die neue Saison hier mal die paar Gerüchte, die ich zurzeit so aufgeschnappt habe.
Oder besser erst mal die Fakten: Uns fehlt mindesten ein neuer 6er. Fink ist weg, Inamotos Vertrag wurde nicht verlängert, zumindest noch nicht und als Ersatz ist ein Rüdiger Kauf von Arminia Bielefeld im Gespräch. Bitte lass es nur eine Ente sein. Kauf ist mittlerweile 34, fussballerisch höchstens 2.Liga Niveau und sicherlich nicht mehr in der Lage sich noch zu steigern. Wäre somit der Mahdavikia der neuen Saison.

Und da wäre noch Maik Franz, der andere Absteiger, der sich weiterhin durch die erste Liga treten will und somit wohl den KSC verlassen wird. Eine Art Kultfigur und Führungsspieler beim KSC, aber auch einer der gerne mal ausflippt, provoziert und so in kurzer zeit einen zweifelhaften Ruf erreicht hat. Von einem Spieler vom Vfb auch schon mal als grösstes Arschloch der Bundesliga bezeichnet.

Ein weiterer Kultspieler, nämlich unser Oka hat seinen Vertrag überraschend noch mal um ein Jahr verlängert bekommen. Somit haben wir mit ihm, Pröll und Fährmann von S04 nun also 3 durchaus gleichwertige Torhüter. Hier wird sich mit Sicherheit bis zur neuen Saison noch was tun. Ich denke mal, Pröll wird die Eintracht verlassen.

Bleibt die Trainerfrage. Einen völlig neuer Stil soll er laut Heribert Bruchhagen verfolgen. Das Publikum soll mit einer Art Hurrafussball und schönem schnellen Offensivspiel wieder zurückgewonnen werden. Hmmm, da kommen aber nicht allzu viele in Frage. Falls Leverkusen heute das Pokalfinale verlieren sollte, ist sicherlich Bruno Labbadia ein neuer Kandidat. Er, Skibbe, Slomka und auch ein Christian Gross aus der Schweiz sind sicherlich die engsten Kandidaten. Einen Bernd Schuster kann ich mir nicht vorstellen. Allein gehaltstechnisch in einer anderen Liga.

Drücken wir also Bruchhagen die Daumen das er bei dieser wichtigen Frage mehr Glück hat als bei den Spielerverpflichtungen der letzten Jahre.

Auftaktsieg gegen Hertha

Erstes Heimspiel gleich gewonnen, 3 Punke, was will man mehr? Aber irgendwie hatte ich mir etwas mehr erhofft. Alles erinnerte stark an letzte Saison. Vorne rieb sich Amanatidis auf, Streit übertrieb das Einzelspiel und hinten leisteten sich Russ, Ochs und Co. den ein oder anderen haarsträubenden Schnitzer. Wo waren die punktuellen Verstärkungen? Sicher, Mahdavikia zeigte viel Routine, arbeitete prima nach hinten, aber Torgefahr strahlt er nicht gerade aus. Von Inamoto war ich allerdings überrascht. Leider negativ. Kein Antritt, keine Power, absolutes Huggel-Syndrom. Aber gut, evtl. braucht er einfach noch ein wenig Zeit. Naja, Einzelkritiken schreib ich gleich noch in der Spielerbewertung. Und zum Spielsystem braucht man nicht viel sagen. Das kennt man von letzter Saison. Vorne auf die Standards und Flanken von Streit hoffen, ansonsten hinten dicht machen und beten, daß Kyrgiakos, wie heute, einen guten Tag erwischt. Und Pröll hellwach bleibt.

Eintracht Kader 2007/2008

Da die Aktionen auf dem Transfermarkt wohl abgeschlossen sind (sollte Schalke sein Angebot für Streit nicht doch noch erhöhen), wird die Eintracht die neue Saison mit folgendem Kader angehen

  • 1 Oka Nikolov
  • 2 Patrick Ochs
  • 4 Christoph Preuss
  • 5 Aleksandar Vasoski
  • 6 Michael Fink
  • 7 Benjamin Köhler
  • 8 Albert Streit
  • 9 Marcel Heller
  • 10 Markus Weissenberger
  • 11 Michael Thurk
  • 14 Alexander Meier
  • 15 Mehdi Mahdavikia
  • 16 Christoph Spycher
  • 18 Ioannis Amanatidis
  • 19 Naohiro Takahara
  • 20 Junichi Inamoto
  • 21 Markus Pröll
  • 22 Kreso Ljubicic
  • 23 Marco Russ
  • 27 Sotirios Kyrgiakos
  • 28 Jan Zimmermann
  • 29 Chris
  • 31 Mounir Chaftar
  • 32 Faton Toski

Die beiden Neuzugänge Mahdavikia haben also die Nummer 15 bzw. Inamoto die Nummer 20 bekommen.

Junichi Inamoto

Junichi Inamoto

Heute wird auf einer Pressekonferenz der erste namhafte Neuzugang der Eintracht vorgestellt. Es handelt sich um den 64-fachen japanischen Nationalspieler Junichi Inamoto, der ablösefrei von Galatasaray Istanbul zur Eintracht wechselt. Inamoto spielte in den letzten Jahren in der englischen Premier-League bei Arsenal, Fulham und West Bromwich Albion, konnte sich aber bei keinem der Vereine richtig durchsetzen und landete zuletzt beim türkischen Erstligisten Galatasaray Istanbul. Er gilt als kampfstarker defensiver Mittelfeldspieler und glänzt wie alle japanischen Spitzenspieler mit hoher Laufbereitschaft.