Brief an Heribert
Lieber Heribert,
heute ist mal wieder von dir zu hören, daß der Albert nun doch bleiben wird und er seinen Abgang zu früh verkündet hätte. Ich schätze dich ja als echten Taktikfuchs, nicht im fussballerischem Sinne, sondern in der Hinhalte und Verhandlungstaktik. Klar willst du den Preis hoch treiben und sicherlich weiss Schalke das auch, aber bist du dir sicher, daß dein Poker aufgehen wird. Du hast selbst gesagt, zum Ende der Transferperiode werden die Preise nochmal deutlich runtergehen. Bleibst du dann immer noch hart, wenn Schalke sein Angebot nicht weiter erhöht? Willst du das Risiko eingehen, einen unzufriedenen Spieler im Kader zu haben. Ja, eher sogar einen blossgestellten Spieler, über den die Fans lachen werden, weil er sich so weit aus dem Fenster gelehnt hat. Der Ali hat sich verzockt, werden sie sagen. Oder glaubst du, die Fans werden nach dem ersten vernünftig reingeschlagenen Eckball von Frisuren-Ali erneut alles vergessen, so wie es damals bei Chris war, als der unbedingt weg wollte und sogar schon einen Vertrag woanders unterschrieben hatte. Natürlich könnte das alles klappen, wenn Streit ein echter Teamplayer wäre, wenn er sich dem Erfolg der Mannschaft unterordnen würde. Ist er aber nicht. Macht er aber nicht.
Lieber Heribert, du willst 4 Mio und Müller bietet 2Mio. Bitte trefft euch bei 3Mio, nimm die Kohle und besorg uns dann noch einen richtigen Kracher, ala Kyrgiakos im letzten Jahr. Und bitte genauso wieder einen, von dem jetzt noch kein Schwein redet. Bitte keinen Andreasen, der m.M. nach extrem überschätzt wird. Und noch weniger bitte einen Lauth oder Streller. Danke!
Interview mit Heribert Bruchhagen
In einem Interview mit der FAZ spricht Heribert Bruchhagen von möglichen Neuzugängen aus Frankreich und Nordeuropa. Dies würde zu möglichen Kandidaten passen, die der HR in seiner Montagssendung Heimspiel präsentierte. Namentlich Michael Silberbauer von Kopenhagen und ein (mir unbekannter) Brasilianer vom OSC Lille. Weiterhin wird dort auch von einem Brasilianer aus Sao Paulo geredet und ein Bild von Carlos Alberto gezeigt. Der ist zur Zeit an Fluminense Rio de Janeiro ausgeliehen und wird bei zahlreichen Bundesligisten als Neuzugang gehandelt.
Kleinigkeiten
Zur Zeit wird ja wild spekuliert, wer alles den Verein verlassen wird, wohin er geht und warum? Streit geht weg, hat Probleme mit Funkel. Kyrgiakos will weg, will international spielen. Jones geht weg, will…keine Ahnung… vermutlich mehr Kohle von seiner Krankenkasse. Amanatidis will weg, hat auch Probleme mit Funkel, will zurück nach Franken, in die Heimat. Oder war er nicht Schwabe? Oder doch Grieche?
Egal, hier noch für den Rest des Kaders die Kleinigkeiten, warum man unbedingt den Verein verlassen muss!
Nikolov will weg, wird von den eigenen Fans beschimpft.
Pröll will weg. Er sucht einen Verein mit einer besseren medizinischen Betreuung.
Ochs will weg, hat Probleme mit den Kollegen, die ihn wegen seinen roten Haaren hänseln.
Vasoski will weg, will nach England. Dort werden weniger rote Karten verteilt.
Spycher will weg. Kann sich bei der Eintracht nicht für die Nationalelf der Schweiz empfehlen. Ständig wird ihm der seltsame Magnin vor die Nase gesetzt.
Chris will weg. Er ist neidisch auf die Kollgen, die mehr verdienen als er.
Preuß will weg. Versteht sich nicht mehr mit den Kollegen, die ihn als Ewald Lienen II bezeichnen.
Köhler will weg. Steht auf dem Sprung nach Hoffenheim, wo mit Copado einer spielt, der noch kleiner ist als er.
Meier will weg. Wartet allerdings noch auf den Verein, bei dem Funkel zukünftig trainieren wird.
Funkel hört auf. Er sucht einen Verein mit Ambitionen nach oben. Geht wohl nach Lautern, um seinen Bruder zu unterstützen.
Übrig bleiben also Russ, Huggel, Thurk, Weissenberger, Rehmer, Takahara und Heller. Zusammen mit den Neuzugängen Jörg Butt, Ervin Skela, Ali Karimi, Coulibaly und Klitzpera basteln der neue Trainer Peter Neururer und Vorstandschef Heribert Bruchhagen an einer neuen Ära, mit dem Ziel mit jungen deutschen Spielern aus dem hessischen Raum im nächsten Jahr den Klassenerhalt noch früher als dieses Jahr zu sichern.
Bruchhagen gibt Fehler zu
In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau gibt Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen erstmals zu, einen Fehler gemacht zu haben, indem im Winter nicht personell nachgebessert wurde.
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